Kulturministerin Spoorendonk stellt Perspektiven für die Kultur im Land vor

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Ohne-Titel-2(CIS-intern) – Erstmals in der Geschichte Schleswig-Holsteins hat eine Landesregierung ein Konzept für die Kulturpolitik des Landes verabschiedet. Das Kabinett stimmte heute (1. Juli) den von der Kulturministerin vorgelegten „Kulturperspektiven Schleswig-Holstein“ zu. Dazu sagte Anke Spoorendonk: „Dies ist das Ergebnis eines erfolgreichen Kulturdialogs. Wir hatten angekündigt, mit der Kulturszene und mit Interessierten darüber ins Gespräch zu kommen, welche Schwerpunkte unsere Kulturpolitik künftig haben soll. Das ist uns überzeugend gelungen. Es hat viele Vorarbeiten und Anregungen aus der Kulturszene gegeben, die meisten davon haben wir aufgegriffen. Ich möchte mich bei all denen bedanken, die am Konzept mitgewirkt haben.“

Die „Kulturperspektiven Schleswig-Holstein“ benennen neben Inhalten und Strategien eine Reihe konkreter Ziele für die Kulturpolitik, die kurz- bis langfristig umgesetzt werden sollen. „Kultur ist mehr als finanzielle Förderung. Wenn wir über Schwerpunkte der kulturellen Arbeit sprechen, sagen wir auch etwas darüber aus, wie wir im Land künftig zusammenleben wollen“, so Spoorendonk.

Die Schwerpunkte sind:

- Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes,

- Förderung ästhetischer Bildung und kultureller Teilhabe,

- Stärkung des Kulturstandorts und

- Sicherung der Kulturförderung.

Unter der Vielzahl der im Konzept beschriebenen Ziele findet sich die Unterstützung einer flächendeckenden Präsenz von Kultureinrichtungen durch die Errichtung von sogenannten Kulturknotenpunkten. Im Förderbereich soll projektweise die Idee einer Kontraktförderung umgesetzt werden, die den Empfängern mehr Planungssicherheit und dem Land mehr Steuerungsmöglichkeiten gibt. Ein neu einzurichtendes „Kulturlabor“ soll als regelmäßig tagende Arbeitsgruppe über Trends und Entwicklungen beraten und dadurch für einen zusätzlichen inhaltlichen Impuls für die Kultur im Land sorgen. Die kulturelle Bildung wird durch stärkere Vernetzung und Fortbildungsangebote gestärkt. Das Kulturkonzept ist ab sofort abrufbar im Internet unter

www.kulturdialog.schleswig-holstein.de

PM: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Kultur und Europa

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