BPOL-KI: Fazit der Bundespolizeiinspektion Kiel nach Abschluss der Travemünder Woche 2022

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Lübeck – Travemünde (ots) –

Nach Abschluss der Travemünder Woche 2022 zieht die Bundespolizeiinspektion Kiel eine positive Bilanz. Insgesamt 500.000 Besucher und Besucherinnen machten sich auf den Weg, das ist deutlich weniger als vor Corona in 2019.

Das Einsatzkonzept der Bundespolizei sah eine hohe Präsenz von Einsatzkräften im Lübecker Hauptbahnhof und am Strandbahnhof Travemünde vor.

Die Einsatzschwerpunkte für die Bundespolizei, waren auch in diesem Jahr

die beiden Veranstaltungswochenenden.

In den Abendstunden wurden die Züge von und nach Travemünde durch Einsatzkräfte begleitet.

Bis zu 100 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten waren zu den Schwerpunktzeiten im Einsatz.

Den Großteil der Polizeikräfte stellte die Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt.

Des weiteren waren auch Diensthunde mit eingebunden.

Die Anzahl der Bahnreisenden, vor allem in den Abendstunden, war deutlich geringer als vor Corona.

Ob es am abgespeckten Landprogramm der Travemünder Woche lag oder ob möglichweise die Vorgänge in Timmendorfer Strand die Ursache waren, bleibt spekulativ.

Trotzdem wollen wir an dieser Stelle ein Kompliment an alle Reisenden aussprechen, sie alle haben sich vorbildlich gezeigt.

Es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen an oder in den Zügen.

Im Einsatzzeitraum der Travemünder Woche fielen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei knapp 366 “polizeiliche Maßnahmen” an – überwiegend Identitätsfeststellungen, Platzverweise, Durchsuchungen und sogenannte Gefährderansprachen.

Insgesamt über dem Niveau zum Vergleichsjahr 2019, wo es knapp 289 waren.

Das Straftatenaufkommen lag mit 28 Delikten auf gleichen Niveau wie 2019 (27).

Ein Anstieg war hier insbesondere bei den Anzeigen wegen Körperverletzungen zu verzeichnen.

Besonders erfreulich bleibt zu berichten, dass es in diesem Jahr keine Anzeigen wegen Widerstands gab.

Dafür hat die Bundespolizei in diesem Jahr vermehrt Ordnungwidigkeitsanzeigen schreiben müssen.
Hier lag der Schwerpunkt beim Infektionsschutzgesetz.

Resolut und konsequent gegen Störer und Straftäter, aber besonnen und bürgernah gegenüber den friedlich feiernden TraWo-Besuchern – das waren die Leitlinien der Bundespolizei in den Bahnhöfen und Zügen.

Von vielen Reisenden aus aller Welt gab es hierfür immer wieder freundliche Worte.

Hervorzuheben bleibt als letztes die unkomplizierte und gute Zusammenarbeit mit der Landespolizei Lübeck, dem kommunalen Ordnungsdienst und dem Jugendamt der Hansestadt Lübeck.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
Michael Hiebert
Telefon: 0431/ 980 71 – 118
Mobil: 0172/ 41 55 241
E-Mail: michael.hiebert@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kiel, übermittelt durch news aktuell

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