BPOL-KI: Neustadt/Holstein: Zivilcourage – Jugendliche waren aufmerksam und verhinderten dadurch Suizidversuch

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kielszene
Kiel (ots) – Zwei Jugendliche sahen, wie sich eine Person in die
Gleise legte und alarmierten die Polizei.

Sonntagnachmittag, 03.03.2019, kurz vor 18.00 Uhr, waren zwei
Jungen, 14 und 15 Jahre alt, mit ihrem Fahrrad in Neustadt/Holstein
unterwegs. Als sie in die Nähe der Bahngleise kamen, sahen sie einen
jungen Mann, der über einen Zaun in Richtung Gleise kletterte. Der
Mann war ihnen kurz vorher bereits begegnet und hatte “komisch” auf
sie gewirkt. Die beiden Jugendlichen sahen, dass der junge Mann sich,
nachdem er über den Zaun geklettert war, in die Gleise legte. Ihnen
war sofort klar, dass sie etwas unternehmen mussten und gaben mit
ihrem Smartphone einen Notruf ab. Die Bundespolizei veranlasste
sofort die Sperrung der Bahnstrecke. Da sich eine Streife im Bereich
Neustadt befand, fuhr diese sofort mit Sonder- und Wegerechten zum
Ereignisort und fand dort den jungen Mann vor, der seine
Suizidabsichten auch sofort einräumte. Auch die beiden jugendlichen
Zeugen befanden sich in der Nähe und wurden durch die
Bundespolizisten ausdrücklich für ihr couragiertes Handeln gelobt.
Der junge Mann wurde anschließend mit einem Rettungswagen in eine
Klinik gebracht. Es kam zu mehreren Zugverspätungen.

“Die Jugendlichen haben eindeutig Zivilcourage bewiesen und das
ist ausdrücklich lobenswert. Das Verhalten des jungen Mannes kam
ihnen komisch vor und sie sind nicht einfach weitergefahren. Dadurch
das sie den Notruf gewählt haben, haben sie wahrscheinlich sein Leben
gerettet, auf jeden Fall aber den Suizidversuch verhindert.”

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressesprecher
Gerhard Stelke
Telefon: 0431 98 071 119
mobil : 0171 24 72 898
E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
“Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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