BPOL-KI: Lübeck: Gefährliche Körperverletzung im Regionalexpress Kiel – Lübeck

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polizeiki
Kiel (ots) -

Angetrunkener 18-jähriger sprühte im Zugabteil mit Pfefferspray, 6 Verletzte.

Sonntagabend, 14.09.2014, wurde die Bundespolizei darüber informiert, dass ein junger Mann im Regionalexpress Kiel – Lübeck, zwischen Pansdorf und Bad Schwartau, Pfefferspray versprühen würde. Als der Zug in den Lübecker Hauptbahnhof einlief, musste der 18-jährige die auf ihn wartenden Bundespolizisten zur Identitätsfeststellung und Anzeigenerstattung in die Dienststelle begleiten. Fünf Personen, die sich in dem entsprechenden Zugabteil befunden hatten, wurden durch die Besatzung eines angeforderten RTW (Rettungswagen) erstversorgt, anschließend wurde ihnen die Überprüfung/Weiterversorgung in einer Klinik nahegelegt.

Ein Bundespolizist, der die weggeworfene Pfefferspraydose aus dem betroffenen Zugabteil holen wollte, klagte anschließend ebenfalls über starke Augenreizungen. Er musste seinen Dienst abbrechen und sich ebenfalls in ärztliche Behandlung begeben.

Der 18-jährige, bei dem eine Atemalkoholkontrolle einen Wert von 1,29 Promille ergab, konnte nach Anzeigenerstattung die Diensträume der Bundespolizei verlassen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente “Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere: – der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, – die bahnpolizeilichen Aufgaben – die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

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