POL-KI: 220826.1 Kiel: Gefälschte Kennzeichen führen zum Fund von Betäubungsmitteln

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Kiel (ots) –

Donnerstagnachmittag durchsuchten Beamte des Bezirksreviers und des 4. Reviers eine Gaardener Wohnung, nachdem sie zuvor in dem Wagen des Mieters eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel auffanden. In der Wohnung stellten sie eine Plantage sicher.

Einsatzanlass waren gefälschte Kennzeichen an einem in der Medusastraße geparkten BMW, der Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes gegen 14 Uhr aufgefallen war. Die hinzugerufenen Polizisten des Bezirksreviers konfrontierten den 29 Jahre alten Halter des Wagens mit dem Vorwurf. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme fiel einem der Beamten starker Marihuana-Geruch auf, der offenbar aus dem Fahrzeuginneren austrat.

Nach Rücksprache mit der Kieler Staatsanwaltschaft ordnete eine Richterin die Durchsuchung des Wagens an. In diesem stellten die Polizisten neben rund 60 Gramm Marihuana auch eine geladene Schreckschusswaffe sowie Munition und weitere Beweismittel sicher.

Nach erneuter Rücksprache mit einer Staatsanwältin ordnete die Richterin daraufhin die Durchsuchung der Wohnung des Mannes in der Medusastraße an. Hier stellten die Polizisten mit Unterstützung ihrer Kollegen der Ermittlungseinheit Straßendeal des 4. Reviers eine Indoor-Plantage, kleinere Mengen Marihuana und einen Teleskop-Schlagstock sicher.

Der Mann kam nach Anzeigenaufnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung bei der Kriminalpolizei wieder auf freien Fuß. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz sowie Urkundenfälschung ein.

Während der Überprüfung der Kennzeichen und der anschließenden Durchsuchung des Wagens hielten sich zahlreiche Schaulustige in der Medusastraße auf, die die polizeilichen Maßnahmen teils erheblich störten und sich gegenüber den eingesetzten Polizisten aggressiv verhielten. Mit Unterstützung von Beamten des 4. Reviers und des Kriminaldauerdienstes gelang es, die Maßnahmen wie geplant durchzuführen. Die Personen erhielten einen Platzverweis, dem sie widerwillig nachkamen.

Matthias Arends

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