POL-KI: 190412.1 Bad Segeberg: 56-Jähriger nach Widerstandshandlung während einer Verkehrskontrolle im Krankenhaus verstorben

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Bad Segeberg (ots) –

 

– Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwalt Kiel und der
Polizeidirektion Kiel – 

Kurz vor 02:00 Uhr verstarb ein 56-Jähriger im Krankenhaus,
nachdem er nach jetzigem Ermittlungsstand bei einer Verkehrskontrolle
in der Kirchstraße in Bad Segeberg erheblichen Widerstand geleistet
und sich dabei eine Kopfplatzwunde zugezogen hatte. Der Mann wurde
noch am Einsatzort reanimationspflichtig. Die Staatsanwaltschaft Kiel
und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die
Ermittlungen aufgenommen. 

Nach jetzigem Ermittlungsstand sollte der 56-Jährige im Rahmen
einer Verkehrskontrolle gegen 00:30 Uhr in der Kirchstraße von einer
Streifenwagenbesatzung des Polizeibezirksreviers Bad Segeberg
überprüft werden. Im Verlauf dieser Kontrolle leistete der Mann, der
von der Staatsanwaltschaft Kiel zur Aufenthaltsermittlung wegen des
Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgeschrieben war,
erheblichen Widerstand. Der Widerstand des Mannes veranlasste die 29
und 32 Jahre alten Beamten über die Einsatzleitstelle weitere
Streifenwagen zur Unterstützung anzufordern. 

Nachdem der Mann überwältigt werden konnte, stellten die Beamten
bei ihm eine Kopfplatzwunde fest. Sie forderten umgehend einen
Rettungswagen an, der nur wenige Minuten später am Einsatzort
eintraf. 

Der Rettungswagen brachte den 56-Jährigen, der zwischenzeitlich
kollabiert und reanimationspflichtig geworden war, mit der
Unterstützung eines Notarztes in ein nahgelegenes Krankenhaus. Dort
verstarb der Mann kurze Zeit später. 

Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der
Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen mit
Unterstützung von Kollegen aus Pinneberg und Elmshorn aufgenommen und
prüfen, ob und gegebenenfalls welcher strafrechtliche Vorwurf den vor
Ort eingesetzten Polizeibeamten zu machen ist. 

Der Verstorbene wird noch heute in der Kieler Rechtsmedizin
obduziert. 

Zeugen des Vorfalls, soweit sie schon bekannt sind, werden zurzeit
vernommen. 

Ergänzende Angaben zu dem Vorfall können zurzeit nicht gemacht
werden. Die Staatsanwaltschaft Kiel und die Polizeidirektion Kiel
werden bei neuen Erkenntnissen nachberichten. 

Birgit Heß, Staatsanwaltschaft Kiel 

Matthias Felsch, Polizeidirektion Kiel 

 

Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Gartenstraße 7, 24103 KielTel. +49 (0) 431 160 – 2010 bis 2012
Fax +49 (0) 431 160 – 2019
Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14
Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5
E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

 

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