POL-KI: 190213.1 Kiel: Häufung von Taschendiebstählen in Mettenhof

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Kiel (ots) – Aktuell stellen die Beamten der Polizeistation
Mettenhof eine Häufung von Taschendiebstählen in ihrem Stadtteil
fest. Die Polizei sucht nach Zeugen und warnt zugleich.

 

Im Zeitraum vom 16. Januar bis zum 06. Februar zeigten fünf
Geschädigte im Alter zwischen 70 und 88 Jahren Diebstähle ihrer
Geldbörsen an. Sie alle waren in Geschäften am Kurt-Schumacher-Platz
einkaufen und bemerkten entweder bereits an der Kasse oder nach der
Rückkehr in ihre Wohnungen das Fehlen der Portemonnaies. 

Bereits im Zeitraum Mai bis Dezember ist es im gleichen Bereich zu
insgesamt sechs gleich gelagerten Taten gekommen, bei denen jeweils
die Geldbörsen und in einem Fall ein Smartphone entwendet wurden.
Auch hier handelt es sich bei den Geschädigten größtenteils um ältere
Mitbürger im Alter zwischen 65 und 85 Jahren. 

Einen Zusammenhang können die Ermittler derzeit nicht
ausschließen. 

In einem Fall, am 22. Januar, stahl ein unbekannter Täter auf
einem Kundenparkplatz am Kurt-Schumacher-Platz einem 70-Jährigen
unbemerkt Bargeld aus dem Portemonnaie, nachdem dieser zuvor um
Wechselgeld gebeten hatte. Der Mann konnte den Täter als etwa 50-60
Jahre alt und 170cm groß beschreiben. Er soll ausländischer Herkunft
sein und mit einem unbekannten Akzent gesprochen haben. In seiner
Nähe soll sich eine weitere Person aufgehalten haben, der als etwa
45-50 Jahre alt und 175-180cm groß beschrieben wird. Es soll sich
ebenfalls um einen Ausländer handeln, der eine sehr gepflegte
Erscheinung haben soll. 

Die Polizei weist darauf hin, dass Wertgegenstände immer dicht am
Körper getragen werden sollten. Lassen Sie ihre Handtaschen niemals
unbeaufsichtigt im Einkaufswagen liegen und schützen sie den Inhalt
ihrer Geldbörsen, zum Beispiel beim Bezahlen, vor neugierigen
Blicken. Tragen Sie nur so viel Bargeld wie nötig mit sich. Bewahren
Sie niemals die PIN zu ihrer EC-Karte in Ihrem Portemonnaie auf.
Sollten Sie nach Wechselgeld gefragt werden, lassen Sie es nicht zu,
dass jemand (in scheinbar freundlicher Absicht) selbst in ihre
Geldbörse greift. Rufen Sie bei verdächtigen Personen immer den
Polizeiruf 110. 

Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können oder ebenfalls
Opfer eines Diebstahls geworden sind und dies noch nicht zur Anzeige
gebracht haben, werden gebeten sich unter der Rufnummer 0431 / 160
1372 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. 

Matthias Arends 

 

Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Gartenstraße 7, 24103 KielTel. +49 (0) 431 160 – 2010 bis 2012
Fax +49 (0) 431 160 – 2019
Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14
Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5
E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

 

Original-Content von: Polizeidirektion Kiel, übermittelt durch news aktuell

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