POL-KI: 180521.1 Kiel: Relegations-Rückspiel aus polizeilicher (Einsatz-)Sicht erfolgreich

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Kiel (ots) – Auch wenn es für Holstein Kiel am Ende nicht zum Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga gereicht hat, bezeichnet die Kieler Polizei ihr Einsatzkonzept als erfolgreich. Im Verlauf des Spiels kam es, abgesehen vom Abbrennen von Pyrotechnik unmittelbar vor Anpfiff, zu keinen Störungen.

Lediglich im Vorfeld der Partie mussten die eingesetzten Beamten in Einzelfällen einschreiten. Stunden vor Anpfiff stellten die Beamten drei Kieler im Bereich Prinzengarten. Die Männer im Alter von 29 und 30 Jahren hatten hier Pyrotechnik gezündet. Einer der drei kam anschließend ins Polizeigewahrsam, die anderen beiden erhielten ein Aufenthaltsverbot für das Holsteinstadion und das weitere Umfeld. Auf dem Stadionvorplatz kam es zu einem versuchten Raub eines Fanschals, bei dem der Geschädigte schwere Gesichtsverletzungen erlitt und in ein Krankenhaus kam. Der Tatverdächtige kam ins Polizeigewahrsam. Am Hauptbahnhof warf ein Wolfsburger Anhänger eine volle Bierdose auf ein Einsatzfahrzeug der Polizei. Er konnte vorläufig festgenommen werden. Ein Minderjähriger fiel Rettungskräften vor Anpfiff am Stadion zunächst als hilflose Person auf. Es stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Unmittelbar vor Anpfiff zündeten mehrere Kieler Anhänger im Fanblock sogenannte Bengalos. Die Polizei versucht, die Verantwortlichen zu ermitteln. Nach jetzigem Stand gab es keine Verletzten durch das Abbrennen der Pyrotechnik. Zwei Fanmärsche der Kieler und Wolfsburger Fans mit jeweils mehreren Hundert Teilnehmern verliefen vor Anpfiff friedlich.

Nach Abpfiff verließen die rund 12.000 Zuschauer zügig das Stadion. Es kam bis 23:20 Uhr zu keinen weiteren besonderen Vorkommnissen aus polizeilicher Sicht.

Matthias Arends

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