BPOL-KI: Lübeck: Regionalexpress fährt in Rinderherde

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Kiel (ots) – Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr.

Mittwochabend, 27.07.2016, gegen 21.00 Uhr, wurde die Bundespolizei telefonisch darüber informiert, dass ein Regionalexpress, der in Richtung Ratzeburg unterwegs war, kurz vor dem Haltepunkt HL-Flughafen in eine Rinderherde gefahren sei. Vor Ort stellte eine Streife der Bundespolizei fest, dass ein Tier verendet war, die übrigen 12 Tiere standen unterhalb des Bahndamms. Die Tiere wurden durch den kurze Zeit später eintreffenden Tierhalter in den eingezäunten Bereich getrieben, der eigentlich durch einen Elektrozaun gesichert ist. Eine Beschädigung des Zaunes konnte bei erster Inaugenscheinnahme nicht festgestellt werden, die Überprüfung wurde allerdings aufgrund der zunehmenden Dunkelheit abgebrochen. Donnerstag früh meldete sich der Tierhalter bei der Bundespolizei und teilte mit, dass er die Stelle, an der die Tiere die Weide verlassen haben, gefunden hätte. Der Zaun sei an der besagten Stelle mittels Werkzeug durchtrennt worden.

Die Bahnstrecke war am Abend fast 2 Stunden gesperrt, am Triebwagen waren deutliche Anfahrspuren erkennbar. Reisende wurden nicht verletzt. Die Höhe des Schadens am Triebwagen bleibt festzustellen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente “Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere: – der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, – die bahnpolizeilichen Aufgaben – die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

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