POL-KI: 210702.1 Kiel: Betrüger erbeuten hohen Bargeldbetrag durch Schockanruf (Folgemeldung zu 210701.2)

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Kiel (ots) – Nachdem es am gestrigen Tag zu einer Vielzahl betrügerischer Telefonanrufe gekommen war, ist nun klar, dass die Betrüger in zumindest einem Fall Erfolg hatten. Sie erbeuteten mehrere zehntausend Euro. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen.

 

Nach Angaben der 64 Jahre alten Kielerin sei sie gegen 12 Uhr von ihrer vermeintlichen Enkelin angerufen worden. Diese habe angegeben, dass sie im Urlaub in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei, bei dem mehrere Menschen zu Tode gekommen seien. Am Steuer habe die Tochter der Angerufenen gesessen, die nun schwer verletzt im Krankenhaus liege. Ihr werde eine fahrlässige Tötung zur Last gelegt und ein Gefängnisaufenthalt drohe. Durch die Zahlung einer Kaution könne die Tochter wieder auf freien Fuß kommen. 

Während des Gesprächs hätten die Gesprächspartner mehrfach gewechselt, so dass die Frau davon ausging, auch mit der griechischen Polizei, einem behandelnden Arzt sowie der Staatsanwaltschaft zu sprechen. 

Letztlich sagte die 64-Jährige die Zahlung der Kaution zu. Die Summe sollte behördlich übergeben werden. Nach Angaben der Frau wurde sie nach Abholung des Bargelds telefonisch zu einem Parkplatz in der Legienstraße 27 gelotst. Hier seien zwei vermeintliche Mitarbeiter der Stadtkasse an sie herangetreten und hätten das Bargeld entgegengenommen. Anschließend sei sie telefonisch informiert worden, dass ihre Tochter bald auf freien Fuß käme. 

Nach ihrer Beschreibung handelte es sich um etwa 30 Jahre alte und ca. 170 cm – 180 cm große Männer mit gebräunter Haut. Beide sollen blaue Jacken mit der Aufschrift “Stadtkasse Kiel” und den Namen Meyer beziehungsweise Bach getragen haben. 

Das Kommissariat 12 der Kieler Kriminalpolizei hat die Ermittlungen und sucht nach Zeugen, die die Übergabe in der Legienstraße beobachtet haben oder denen die beschriebenen Empfänger aufgefallen sind. Hinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten unter 0431 / 160 3333 entgegen. 

Matthias Arends 

Rückfragen bitte an: 

Polizeidirektion Kiel
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Gartenstraße 7, 24103 KielTel. +49 (0) 431 160 – 2010 bis 2012
Fax +49 (0) 431 160 – 2019
Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14
Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5
E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

 

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