Sicherungsübereignung: was ist das?

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(Werbung) – Laut Definition ist die Sicherheitsübereignung ein Vertrag. Dabei räumt ein Schuldner seinem Gläubiger als Sicherung das Eigentum an einer Sachgesamtheit oder einer beweglichen Sache ein. Ein ganz klassisches Beispiel für einen Sicherungsübereignungskredit ist bei dem Autokauf zu finden. Wer sich beispielsweise ein neues Auto kauft, tut das oftmals mithilfe eines Kredites. Als Sicherheit für die Bank dient dann der PKW, der der Bank gehört. Für den Fall, dass die Kreditschulden nicht mehr getilgt werden können. Es gibt aber noch weitere Bereiche, in denen eine Sicherungsübereignung Sinn macht.

Foto: von Manuel Alejandro Leon auf Pixabay

Wann kommt die Sicherungsübereignung zum Tragen?

Die Sicherungsübereignung kommt beispielsweise auch in vielen Unternehmen zum Einsatz. Es gibt beispielsweise oftmals die Situation, dass neue Maschinen gekauft werden müssen. Die Anschaffung ist aber so teuer, dass es ohne Kredit nicht geht. Solche Firmenkredite sind für Banken jedoch enorm unattraktiv. Denn sie sind auch immer mit einem hohen Risiko behaftet. Daher verlangen die Banken auch eine entsprechende Sicherheit. Beispielsweise eine Sicherungsübereignung. Das bedeutet, das Unternehmen bekommt von der Bank die Summe, die für die Anschaffung der neuen Maschinen nötig ist. Davon werden dann die Maschinen erworben. Anschließend werden die beiden Parteien einen Vertrag abschließen. Den sogenannten Sicherungsübereignungsvertrag. Damit erwirbt die Bank das Eigentum des Unternehmens. Das wiederum dient der Bank dann als Sicherheit.

Sicherungsübereignung stellt Sicherheit dar

Die Vereinbarung einer Sicherungsübereignung ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Man kennt sie überwiegend bei dem Autokauf. Wer ein Auto finanziert, wird meistens auch eine Sicherungsübereignung vereinbaren. Darüber hinaus ist die Sicherungsübereignung aber vor allen Dingen im gewerblichen Bereich sehr weit verbreitet. Es muss hierbei nicht nur um Maschinen gehen. Denn es gibt beispielsweise auch eine Raumsicherungsübereignung. Das ist dann wesentlich, wenn es beispielsweise um das Anmieten einer Lagerhalle geht.

Welche Folgen hat die Sicherungsübereignung?

Grundsätzlich bleibt eine Sicherungsübereignung immer folgenlos, sofern der Schuldner seinen Kredit stets bedient und pünktlich zurückzahlt. Sobald der Kredit getilgt ist, geht das Eigentum wieder auf den Kreditnehmer über. Dafür muss nicht einmal mehr eine gesonderte Vereinbarung getroffen werden. Kritisch wird es aber, wenn es zu Zahlungsschwierigkeiten kommt. Denn dann kann die Bank im Zweifelsfall sogar die Maschinen weiterverkaufen, um die Kreditschulden auszugleichen.

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