POL-KI: 210422.1 Kreis Plön: Polizeiliche Kriminalstatistik 2020

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Kreis Plön (ots) – Nach Auswertung der vorliegenden Zahlen ist die Anzahl der im Kreis Plön bekannt gewordenen Straftaten nahezu unverändert geblieben. Mit einem Plus von 23 Fällen ist die Anzahl der Straftaten auf dem Vorjahresniveau geblieben. Der Kreis Plön weist erneut die geringste Kriminalitätsbelastung in ganz Schleswig-Holstein auf und da die Aufklärungsquote gestiegen ist, gilt der Kreis Plön wiederum als der “sicherste Kreis” in ganz Schleswig-Holstein.

Die diesjährige Kriminalstatistik muss in diesem Jahr stets unter dem Gesichtspunkt der Pandemie betrachtet werden. So dürften einige Werte aufgrund der Einschränkungen beeinflusst worden sein, so dass Vergleiche zu den Vorjahren nur bedingt möglich sind.

Der Trend der fallenden Einbruchszahlen hat sich auch 2020 fortgesetzt. Diese erneute Senkung dürfte neben der andauernden Umsetzung polizeilicher Konzepte sowie verbesserter Sicherheitstechnik auch dadurch begründet sein, dass viele Menschen während des Lockdowns von zu Hause aus gearbeitet beziehungsweise grundsätzlich seltener das Haus oder die Wohnung verlassen haben. In nahezu 50 Prozent der Taten blieb es beim Versuch.

Erfreulich sind auch die gesunkenen Fallzahlen bei den Fahrraddiebstählen. Die Polizei stellt fest, dass Fahrradbesitzer ihre Räder oftmals erfolgreich gegen Diebstahl sichern, beispielsweise durch hochwertige Schlösser.

Im Bereich der Rohheitsdelikte (unter anderem Körperverletzungs- und Raubtaten) kam es trotz des Wegfalls von Veranstaltungen und Beschränkungen im öffentlichen Bereich indes zu einer Steigerung der Fallzahlen, wobei die Entwicklung regional sehr unterschiedlich ist.

Gestiegen sind auch die angezeigten Taten im Bereich der Sexualdelikte, hier insbesondere die Verbreitung pornographischer Schriften und sexuellen Belästigungen.
Die Polizei stellt fest, dass in diesem Deliktsfeld die allgemeine Anzeigebereitschaft in den letzten Jahren gestiegen ist und somit eine Dunkel-Hellfeld-Verschiebung stattfindet.

Offenbar bedingt durch die zeitweise Schließung von Geschäften ist die Zahl der Internet-Betrugstaten angestiegen, die in das Deliktsfeld Vermögens- und Fälschungsdelikte einfließen. Die Polizei rät zur Vorsicht beim Einkauf im Internet. Kaufen Sie nur bei Anbietern, die vertrauenswürdig sind. Nutzen Sie nach Möglichkeit den Kauf auf Rechnung beziehungsweise Zahlungsarten mit Käuferschutz. Seien Sie skeptisch bei vermeintlich günstigen Angeboten.

Insgesamt betrachtet sieht sich die Polizeidirektion Kiel auf dem richtigen Weg und will alles dafür tun, dass der Kreis Plön auch weiterhin der sicherste im ganzen Land bleibt. Durch den Einsatz des eigens entwickelten Kriminalitätsbekämpfungssystems (KBS) ist es möglich, täglich und lageangepasst auf neue Entwicklungen und Herausforderungen sowohl repressiv wie präventiv zu reagieren. Die Polizei appelliert erneut, bei allen Auffälligkeiten die 110 zu wählen, so dass die Beamten der Plöner Dienststellen schnell an Ort und Stelle sein können.

Das Gesamtdokument der polizeilichen Kriminalstatistik inklusive ausführlicher Zahlen steht hier zum Download bereit: https://t1p.de/7dla

Matthias Arends

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Gartenstraße 7, 24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 – 2010 bis 2012
Fax +49 (0) 431 160 – 2019
Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14
Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5
E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

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