POL-KI: 171027.1 Preetz: Polizei zeigt verstärkt Präsenz in Preetz

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Preetz (ots) – Deutlich sichtbar sind seit Anfang der Woche Polizeibeamte im Bereich des Preetzer Marktplatzes. Grund für die Maßnahme sind Kontrollen verschiedener Jugendgruppen, die sich in den Abendstunden dort aufhalten.

Bereits seit einigen Wochen stellt die Polizei vermehrt aggressive Jugendgruppen im Stadtgebiet fest. Einige dieser teils minderjährigen Jugendlichen fallen auch durch Straftaten, Alkoholkonsum und allgemeine Respektlosigkeit auf. Beispielsweise kam es am 23. September zu einem Angriff eines 16-jährigen Deutschen auf einen 49 Jahre alten Polizeibeamten, der hierbei schwere Gesichtsverletzungen erlitt. Am 13. Oktober griff derselbe Tatverdächtige erneut einen Polizeibeamten an. Darüber hinaus dürften zahlreiche Sachbeschädigungen auf das Konto der Gruppen am Markt gehen.

Im Verlauf des Preetzer Jahrmarkts am vergangenen Wochenende schlugen stadtbekannte Jugendliche, wie auch Jugendgruppen aus dem Preetzer Umland, erneut über die Stränge. Es kam unter anderem zu einem Angriff auf eine 19-Jährige, die dabei schwere Gesichtsverletzungen erlitt. Der Tatverdächtige, ein 16-Jähriger mit deutsch/türkischer Staatsangehörigkeit, ist bereits ermittelt. Durch das Zusammenziehen von zahlreichen Streifenwagen, auch aus Kiel, gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Mehrere Jugendliche, darunter auch Minderjährige, mussten in Gewahrsam genommen und anschließend von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt werden.

Nach intensivem Austausch, bei dem Anfang der Woche neben Preetzer Polizeibeamten auch der Plöner Revierleiter und Vertreter der Polizeidirektion Kiel anwesend waren, wurde beschlossen, im Bereich rund um den Marktplatz bis auf weiteres verstärkt Präsenz zu zeigen. Im Rahmen dieser Maßnahmen sind bislang rund 100 Personen kontrolliert worden. Etwa 35 Personen erhielten einen Platzverweis. In zwei Fällen wurden Waffen (Messer) aufgefunden und sichergestellt. Bei den auffälligen Jugendlichen handelt es sich größtenteils um Einheimische, in wenigen Fällen um Personen ausländischer Herkunft.

Das Zwischenfazit in Bezug auf die aktuellen Maßnahmen fällt positiv aus; nicht nur innerhalb der Polizei. Auch durch Mitarbeiter der Stadt Preetz und von Seiten zahlreicher Preetzer Bürger kamen positive Rückmeldungen. Es ist angedacht, gemeinsam mit Verantwortlichen der Stadt, Konzepte zu entwickeln, um dem aktuellen Problem mit besagten Jugendgruppen zu begegnen. Sobald hier erste Ergebnisse feststehen, werden Bevölkerung und Medien informiert.

Matthias Arends

Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Kiel Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Gartenstraße 7, 24103 Kiel Tel. +49 (0) 431 160 – 2010 bis 2012 Fax +49 (0) 431 160 – 2019 Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14 Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5 E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

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