POL-KI: 160706.1 Kiel: Polizei verstärkt Präsenz aus Anlass des EM-Spiels Deutschland gegen Frankreich

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Kiel (ots) – Die Kieler Polizei wird Donnerstabend aufgrund des Halbfinalspiels der Fußball-Europameisterschaft Deutschland gegen Gastgeber Frankreich verstärkt Präsenz innerhalb des Stadtgebiets zeigen. Grund dafür ist das Unterbinden von möglichen Verkehrsbehinderungen durch Autokorsos sowie die erwartete Ansammlung von hunderten Fußballfans nach Abpfiff des Spiels an der Kreuzung Knooper Weg / Beselerallee.

Bereits seit der Weltmeisterschaft 2006 sammeln sich nach jedem Spiel der deutschen Nationalmannschaft teils mehrere hundert Menschen auf der Kreuzung Knooper Weg / Beselerallee, um dort zu feiern. Bislang kam es nur in Einzelfällen zu Straftaten. Nach dem Spiel gegen Italien am Sonntag hat ein 37-Jähriger dort mehrere illegale “Bengalo-Fackeln” angezündet, ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wurde eingeleitet. Auch bei weiteren gleichartigen Anlässen wird die Polizei konsequent vorgehen.

Das konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte gilt auch beim Zünden von sogenannten “Polenböllern” und Sylvesterfeuerwerk innerhalb oder in der Nähe einer Menschenmenge. Insbesondere, wenn eine Gefährdung für die Gesundheit von Menschen durch das Zünden dieser Knallkörper vorliegt. Das Zünden in Menschenmengen und der damit verbundene laute Knall können zu erheblichen Verletzungen wie Verbrennungen, Beschädigung des Trommelfells oder zu Knalltrauma führen. Das Zünden eines pyrotechnischen Gegenstandes innerhalb einer Menschenmenge ist ein Straftatbestand und kann mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Auch der Besitz und das Mitführen pyrotechnischer Gegenstände ist bereits eine Straftat und wird dem entsprechend verfolgt und geahndet. Neben dem Verletzungsrisiko besteht innerhalb großer Menschenmengen und in geschlossenen Räumen die Gefahr, dass unklare oder unübersichtliche Situationen entstehen.

Nach erfolgreichen Spielen der deutschen und weiteren Nationalmannschaften wollen viele Fußballfans ihre Freude lautstark ausdrücken und sammeln sich zum Feiern im öffentlichen Verkehrsraum, auf öffentlichen Plätzen oder bilden Autokorsos. Da Autokorsos und Freudentreffen meistens spontan und am Abend entstehen, ist die Polizei zuständig und trifft die dafür notwendigen Maßnahmen. Dabei achtet die Polizei darauf, dass die Beeinträchtigung anderer Menschen auf ein zumutbares Maß minimiert und rechtsfreie Räume nicht geduldet werden. Ein konsequentes Einschreiten der eingesetzten Polizeibeamten ist dann notwendig, wenn Gefahren für Leib oder Leben von Personen oder für bedeutende Sachwerte drohen.

Die Polizei freut sich mit den Fußballfans über die guten und erfolgreichen Spiele der deutschen und der anderen Nationalmannschaften. Allerdings werden die Polizistinnen und Polizisten dort regulierend eingreifen, wo es notwendig ist. Daher unser Appell an die Fans: “Nehmen Sie Rücksicht auf Dritte und gefährden Sie sich nicht selbst oder Andere, insbesondere während eines Autokorsos oder wenn Sie im öffentlichen Raum in einer Menschenmenge feiern. Die Polizei schreitet konsequent ein, wenn Sie auf Fahrzeugdächern und Motorhauben sitzen oder auf Fußgänger zufahren.”

Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Kiel Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Gartenstraße 7, 24103 Kiel Tel. +49 (0) 431 160 – 2010 bis 2012 Fax +49 (0) 431 160 – 2019 Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14 Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5 E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

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HINWEIS: Die Polizeimeldungen auf dieser Seite werden von ots - news aktuell, dem Presseportal der dpa zur Verfügung gestellt und automatisch eingelesen.
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