BPOL-KI: Plön: Baum legte Bahnverkehr lahm / Jugendliche im Gleis

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kielszene
Kiel (ots) – Erst war die Bahnstrecke Lübeck-Kiel für eine Stunde
gesperrt, Abends waren auch noch Jugendliche im Gleis.

Donnerstagabend, 08.08.2019, kurz nach 18.00 Uhr, erhielt die
Bundespolizei die Information, dass ein Regionalexpress auf der Fahrt
von Kiel nach Lübeck in Plön gegen einen im Gleisbereich liegenden
Baum gefahren sei. Fahrgäste seien nicht verletzt, der Zug
fahrbereit. Die Bundespolizei veranlasste sofort die Sperrung der
Strecke, es kam zu zahlreichen Verspätungen. Vor Ort trafen Feuerwehr
sowie Streifen von Landes- und Bundespolizei ein. Die Feuerwehr
zersägte den Baum, der wohl durch den Starkregen den Halt verloren
hatte. Nach einer guten Dreiviertelstunde war das Hindernis
beseitigt, die Strecke konnte freigegeben werden und der
Regionalexpress konnte seine Reise fortsetzen.

Gut 3 Stunden später, gegen 23.30 Uhr war ein Bundespolizist
gerade auf dem Heimweg in Plön unterwegs. Höhe Bahnübergang
Ascheberger Str. sah er zwei Jugendliche, die sich im Gleisbereich
aufhielten. Der Beamte versetzte sich sofort “in den Dienst”, wies
die beiden Jugendlichen an, sich sofort aus den Gleisen zu entfernen
und informierte telefonisch die Leitstelle in Kiel. Er zitierte die
beiden Jungen, 15 bzw. 16 Jahre alt zu sich, fragte wo sie wohnen und
was sie im Gleisbereich – noch dazu um diese Uhrzeit – zu suchen
hätten. Die Beiden gaben an, von dem in der Nähe liegenden
Campingplatz zu kommen. Sie erhielten von dem Bundespolizisten eine
gehörige Standpauke hinsichtlich der Gefahren an Bahnanlagen und
wurden nochmals eindringlich belehrt. Anschließend entließ er die
Beiden und beobachtete noch, dass sie mit “bedröppelten Gesichtern”
und hängenden Schultern Richtung Campingplatz trotteten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressesprecher
Gerhard Stelke
Telefon: 0431 98 071 119
mobil : 0171 24 72 898
E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
“Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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