BPOL-KI: Neustadt / Sierksdorf: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr – Bahngleise als “Fahrradweg” benutzt

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polizeiki
Kiel (ots) -

Triebfahrzeugführer einer Regionalbahn musste Notbremsung einleiten – Bundespolizei warnt

Gestern Mittag, 21.08.2015, musste der Triebfahrzeugführer einer Regionalbahn zwischen Neustadt und Sierksdorf eine Schnellbremsung einleiten, da er im Gleisbereich in Fahrtrichtung mehrere Personen erkannte. Die Bundespolizei wurde alarmiert, schickte sofort zwei Streifenfahrzeuge mit Blaulicht los, eine Gleissperrung wurde ebenfalls veranlasst. Als der Zug zum Halten gekommen war, traute der Triebfahrzeugführer seinen Augen kaum. Im Gleisbereich schoben mehrere Personen seelenruhig ihre Fahrräder. Der Aufforderung, den Gleisbereich unverzüglich zu verlassen, kamen die Personen zuerst nicht nach. Die zwei Streifen der Bundespolizei suchten über einen Kilometer Bahnstrecke ab, konnten die Personen jedoch nicht mehr antreffen.

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor dem Betreten der Gleise. “Es ist unverantwortlich, die Gleise als Abkürzung zu benutzen. Die Züge haben einen langen Bremsweg. Bei Einleitung einer Schnellbremsung können im Zug Personen zu Fall kommen oder durch umherfliegende Gepäckstücke verletzt werden.”

Die Bahnstrecke war 30 Minuten gesperrt, es kam zu Verspätungen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente “Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere: – der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, – die bahnpolizeilichen Aufgaben – die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

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