BPOL-KI: Lübeck: 29 Flüchtlinge heute Morgen ohne Ausweispapiere im Zug Richtung Kopenhagen

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polizeiki
Kiel (ots) -

Bundespolizei wird im Lübecker Hauptbahnhof um Unterstützung gebeten.

Heute Morgen, 24.06.2014, kurz vor 08.00 Uhr, wurde die Bundespolizei in Lübeck durch den Zugbegleiter eines Eurocity telefonisch um Unterstützung gebeten. Er habe im Zug drei Personen, die sich nicht ausweisen konnten oder wollten und die keinen Fahrschein bei sich hätten. Bei Eintreffen der Streife am Bahngleis stellte sich sehr schnell heraus, dass sich in dem Zug 29 Personen aufhielten, die keinerlei Identitätspapiere bei sich hatten. Einige hatten Einzelfahrscheine bei sich, Einige nicht. Mit Unterstützung der Landespolizei wurden Alle in das zuständige Bundespolizeirevier transportiert. Zwischenzeitlich hatte die Bundespolizei das Deutsche Rote Kreuz um Unterstützung bei der Versorgung der Flüchtlinge gebeten und diese, einschließlich ärztlicher Unterstützung, auch zugesichert bekommen.

Bei den Flüchtlingen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um syrische und eritreische Staatsangehörige im Alter von 3 bis 40 Jahren.

Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Damit registriert die Bundespolizei alleine auf der Vogelfluglinie (Lübeck – Fehmarn) im Zeitraum von Freitag bis heute (20.06.-24.06.14) fast 50 Reisende ohne Identitätspapiere, die anschließend an Jugendhilfeeinrichtungen und Erstaufnahmeeinrichtungen übergeben wurden.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil :0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente “Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere: – der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, – die bahnpolizeilichen Aufgaben – die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

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