BPOL-KI: Kiel / Preetz: Feuer in der Zugtoilette

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Kiel (ots) – Bundespolizei konnte den Beschuldigten schnell ermitteln.

Dienstagmorgen, 09.10.2018, kurz vor 01.00 Uhr, meldete der Triebfahrzeugführer eines Regionalexpress sich telefonisch bei der Bundespolizei. Er teilte mit, dass ein junger Reisender nach Abfahrt in Kiel auf der Zugtoilette an mehreren Stellen Papier zusammengehäuft und in Brand gesteckt habe. In Preetz löschte der Triebfahrzeugführer das brennende Papier und wollte den vermeintlichen Verursacher auf seine Tat ansprechen. Dieser schnappte sich einen Feuerlöscher und sprang aus dem Zug, rannte über die Gleise und setzte anschließend seine Flucht vom Bahnhofsgebäude aus mit einem Fahrrad in Richtung Preetzer Innenstadt fort. Nach Eintreffen einer Streife der Bundespolizei nahmen die Beamten den Sachverhalt auf. Zwei in dem Zug anwesende Reisende schilderten den Beamten, dass sich ein junger Mann auf der Fahrt von Kiel nach Preetz “sehr auffällig verhalten habe”. Deshalb habe einer der beiden Reisenden auch Bilder der Person mit seinem Handy gemacht. Die Bundespolizisten sichteten die Bilder und sicherten den Ereignisort, anschließend fuhr der Zug weiter in Richtung Plön – die betroffene Zugtoilette wurde gesperrt. Die Beamten suchten im Nahbereich nach dem Beschuldigten und konnten ihn nach kurzer Suche tatsächlich stellen. Der junge Mann, 16 Jahre alt, wurde von den Bundespolizisten mit dem Ereignis im Zug konfrontiert, stritt die Tat jedoch ab. Er wurde belehrt und anschließend durchsucht, dabei fanden die Beamten ein Feuerzeug und einen Nothilfehammer aus einem Zugabteil – wie sich herausstellte aus dem betroffenen Regionalexpress. Den Feuerlöscher hatte der 16-jährige nicht mehr bei sich. Da der Regionalexpress mittlerweile wieder aus Plön nach Preetz zurückgekommen war, konnte der Triebfahrzeugführer den jungen Mann bei einer Gegenüberstellung eindeutig identifizieren. Der 16-jährige hatte keinerlei Identitätspapiere bei sich und wurde deshalb mit zur Dienststelle der Bundespolizei in Kiel genommen. Ein dort auf freiwilliger Basis durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem jungen Mann einen Wert von 0,56 Promille. Nach Aufnahme des Sachverhaltes und Tatvorwurf wurde telefonisch eine Angehörige des 16-jährigen verständigt, die ihn einige Zeit später aus den Diensträumen der Bundespolizei im Kieler Hauptbahnhof abholte.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente “Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere: – der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, – die bahnpolizeilichen Aufgaben – die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kiel, übermittelt durch news aktuell

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