BPOL-KI: Kiel: Gefährliche Körperverletzung im Regionalexpress – Bundespolizei ermittelt

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Kiel (ots) – 34-jährige ging im Zug mit einem Beil auf 58-jährige los.

Montagabend, 29.02.2016, kurz nach 20.00 Uhr, kam es im Regionalexpress Neumünster – Kiel, kurz vor Kiel zu einer gefährlichen Körperverletzung. Aus bisher nicht bekannten Gründen ging eine Frau, 34, plötzlich mit einem Beil auf eine andere Mitreisende, 58, los. Die angegriffene Frau versuchte, sich mit den Armen zu schützen und erlitt Verletzungen an Armen und Beinen. Andere Mitreisende gingen dazwischen und konnten die Angreiferin von der Verletzten trennen. Zwischenzeitlich war der Zug in den Kieler Hauptbahnhof eingelaufen und die Angreiferin verließ, mit dem Beil in der Hand, den Zug. Mitreisende machten laut rufend und gestikulierend auf die Frau aufmerksam. Eine Streife der Bundespolizei nahm sich der 34-jährigen an, entrissen ihr das Beil und nahmen sie in Gewahrsam. Die angegriffene Frau hatte mittlerweile ebenfalls den Zug verlassen, für sie wurde sofort ein Rettungswagen und ein Notarzt angefordert. In den Diensträumen der Bundespolizei kümmerten die Beamten sich bis zum Eintreffen des Notarztes um die 58-jährige, die Erstversorgung ergab glücklicherweise, dass die Verletzungen nur oberflächlich zu sein schienen. Zur genaueren Untersuchung wurde sie aber in ein Krankenhaus gefahren. Die 34-jährige Angreiferin wurde durch andere Beamte durchsucht und befragt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten in der Handtasche der Frau zusätzlich zu dem Beil noch ein Messer. Bei der Befragung machte die Frau einen deutlich verwirrten Eindruck, was durch Zeugenaussagen von Mitreisenden bestätigt wurde. Deshalb wurde ein Amtsarzt angefordert, der die Frau nach einer Untersuchung in eine Klinik einwies.

Die Ermittlungen dauern an.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente “Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere: – der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, – die bahnpolizeilichen Aufgaben – die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

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