BPOL-KI: Kiel: 60-jähriger Kieler zeigte Zivilcourage

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Kiel (ots) – Bei der Bundespolizei in Kiel wurde Anzeige gegen 28-jährigen Rendsburger erstattet.

Am vergangenen Wochenende kam es in einem Zug auf der Fahrt von Rendsburg nach Kiel zu einer Auseinandersetzung. Ein Kieler, der nach Hause wollte, beobachtete während der Zugfahrt, dass ein junger Mann, der in Begleitung seiner Freundin war, eine Gruppe Jugendlicher ansprach. Er wollte die Jugendlichen dazu überreden, mit in die erste Klasse zu kommen, um “ein wenig Spaß zu haben”. Die Jugendlichen hielten wohl nichts von dem Angebot, deshalb ging das Pärchen alleine in die erste Klasse. Dort begann der 28-jährige – zunehmend aggressiv – seine Begleiterin anzuschreien und handgreiflich zu werden. Die junge Frau forderte ihren Begleiter wiederholt ängstlich auf, sie rauszulassen. Der Kieler, der das Szenario beobachtet hatte, entschied sich einzugreifen, betrat die erste Klasse und stellte sich zwischen die junge Frau und ihren Begleiter. Bevor er etwas sagen konnte, bekam er von dem jungen Mann einen Kopfstoss und war durch den Schmerz einen Moment benommen. Kurz darauf bekam er einen zweiten Kopfstoss versetzt. Der 28-jährige wollte daraufhin wieder auf seine Begleiterin einwirken, dies wurde jedoch durch andere Reisende verhindert, die sich nun ebenfalls zwischen den aggressiven jungen Mann und seine Begleiterin bzw. den 60-jährigen Kieler geschoben hatten. Aus dem Zug heraus wurde die Bundespolizei in Kiel informiert. Als der Zug im Kieler Hauptbahnhof einlief, wurden die wartenden Bundespolizisten durch den Triebfahrzeugführer auf den jungen Mann hingewiesen, der schnell den Zug verlassen wollte. Auf den Vorfall angesprochen, verhielt er sich weiterhin aggressiv, musste die Beamten dann jedoch in die Dienststelle der Bundespolizei begleiten, wo Anzeige gegen ihn erstattet wurde.

Der 60-jährige Kieler begab sich zur Kontrolle in ärztliche Behandlung.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente “Bundespolizei See”, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere: – der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, – die bahnpolizeilichen Aufgaben – die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

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